Gottfried Schatz Research Center | Makroskopische und klinische Anatomie

Medizinische Universität Graz

Univ.-Ass. Dr. med. Walter Aigner

   *14.11.1878 in Wien
   +30.12.1950 in Graz


Walter Aigner wurde am 14. November 1878 in Wien als Sohn eines Arztes geboren und war nach New York zuständig. Seine Jugendzeit verbrachte er in Salzburg. 1901 kam er zum Studium nach Graz, studierte aber auch in Zürich und hat 1907 in Graz promoviert.

Am 21. Juli 1908 ehelichte er die erste Grazer Ärztin Oktavia Rollett, Tochter des bekannten Arztes Alexander Rolett, Professor für Physiologie und Histologie. Sie hatten sich beim Praktizieren wärend des Studiums im damaligen Allgemeinen Krankenhaus in der Paulustorgasse kennengelernt. Der Eheschließung war ein Übertritt beider von der katholischen zur evangelischen Religion vorangegangen.

Dr. Walter Aigner eröffnete keine eigene Praxis (wie seine Frau im Oktober 1907), sondern wurde ordentlicher Universitätsassistent am Anatomischen Institut der Universität Graz, welches er von 1920-1924 supplierend leitete. Er beendete seine wissenschaftliche Laufbahn und wurde Sekretär der Landesorganisation der Ärzte in der Steiermark. 

Der Familie Aigner-Rollett entsprossen drei Söhne:
1909 Alexander Aigner, späterer Universitätsprofessor für Mathematik
1912 Adalbert Aigner, späterer Mittelschulprofessor, praktischer Psychologe und Schriftleiter
1920 Reinhold Aigner, späterer Archivar.

Dr. Walter Aigner starb am 30. Dezember 1950 in Graz. 

(nach Aigner Reinhold: Dr. Oktavia Aigner-Rollett, die erste Ärztin in Graz, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 1968)

 

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